Fantasy Football: Ein echter Geheimtipp, der sich lohnt

In Deutschland ist Fantasy Football noch nicht so bekannt. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass die Football hierzulande immer noch im Schatten des Fußballs steht, auch wenn zumindest in Super-Bowl-Zeiten mehr und mehr TV-Zuschauer die Sportart verfolgen. In den USA aber ist Football – und seine virtuelle Variante – enorm populär. Falls du also das nächste Mal vom Faust online spielen eine Abwechslung brauchst, dann probier es doch einfach mal aus – und lass dich vom Fantasy Football in den Bann ziehen.

Wie sieht das Spielprinzip aus?

Vom Spielprinzip gibt es keine großen Unterschiede zu anderen virtuellen Sportmanagerspielen. Ziel ist es beim Fantasy Football, ein eigenes Team aus NFL-Spielern zusammenstellen. Dies geschieht wie bei der NFL in einem Draft. Wem dies nichts sagt: ein Draft ist eine Veranstaltung der NFL, bei der die Teams Rechte an Amateur- und Jugendspielern, die vorher in College- oder Uni-Teams gespielt haben, erwerben können. Die Reihenfolge beim Draft im Fantasy Football wird vom Manager der (Fantasy-) Liga bestimmt. Das kann z.B. anhand von Vorjahres-Platzierungen geschehen. 

Alternativ gibt es auch noch ein sogenanntes Auktions-Draft, bei dem jeder Manager anhand eines Budgets für Spieler bieten kann. Die Positionen, die besetzt werden müssen, sind: ein Quarterback, ein Tight End, zwei Running Backs, zwei Receiver, ein Flex-Spieler, ein Defense, ein Kicker, sowie sieben Spieler für die Bank. Mit dem 16. Spieltag der NFL endet die Saison. Sie startet anschließend in der Off-Season neu, und ein neues Team wird zusammengestellt. Aber es gibt auch sogenannte Keeper- und Dynasty-Ligen. In diesen behält man eine festgelegte Anzahl seiner Spieler oder sogar den kompletten Kader. Die Ligen dort werden teilweise über mehrere Saisons oder länger aufrechterhalten.

Wie funktioniert das Punktesystem?

Hat man sein Team erstellt, tritt man jede Woche gegen das Team eines anderen Managers an. Es werden einzelne Punkte für die Spieler vergeben. Quarterbacks erhalten z.B. Punkte für Passing-Touchdowns oder geworfene Yards. Als Beispiel erzielt ein Passing-Touchdown vier Punkte. Es gibt auch Minuspunkte, wenn beispielsweise der Ball verloren wird. Es wird zudem zwischen Offense-, Defense- und Kicker-Punkten unterschieden. Spieler können während der Saison auch verkauft und gekauft werden. Nach jedem Spieltag teilt der Manager eines Teams anonym mit, welchen Spieler er gern kaufen möchte. Das schlechteste Team darf dabei zuerst wählen, der beste Manager erst am Ende. Es ist jederzeit möglich, Spieler untereinander zu tauschen.

Lohnt sich der Einstieg?

Fantasy Football ist ein gute Mischung aus Strategie, Unterhaltung und Glück, die vor allem online stattfindet. Wenn du selbst daran interessiert bist, beim Fantasy Football einzusteigen, ist zu empfehlen, dass du bereits Football-Kenntnisse besitzt und dich vorher ausreichend informierst. Es kann immer passieren, dass eine Saison nicht so läuft, wie du dir das vorgestellt hast. In diesem Fall heißt es: nicht aufgeben! Denn viele Spieler zeigen ihre Stärke erst während der Saison, so wie man das aus anderen Sportarten kennt. Du solltest zudem von Spieltag zu Spieltag denken. Ganz wichtig ist natürlich, dass du Spaß an der Sache hast. Du solltest dir ein Team zusammenstellen, mit dem du dich identifizieren kannst. 

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